RBB hat Radio MultiKulti aus heutiger Sicht ohne Not abgewickelt

Der RBB hatte im Mai 2008 Einsparmaßnahmen für die folgenden vier Jahre im Volumen von rund 30 Mio. Euro beschlossen. Pro Jahr mussten also 7,5 Mio. Euro eingespart werden. Die Hörfunkwelle Radio Multikulti wurde wie auch das Fernsehmagazin „Polylux“ zum 31. Dezember 2008 eingestellt. Daneben wurde an Investitionen sowie bei den Programm- und Sachaufwendungen gespart.

Doch die Lage entwickelte sich anders als erwartet. In den Jahren 2009 und 2010 konnte der RBB insgesamt 24,2 Mio. Euro mehr einnehmen als erwartet, meldet die Funkkorrespondenz (50-51/2011), die feststellt, dass der RBB auch im Jahre 2011 Mehreinnahmen verbuchen wird – von ca. 10 Mio. Euro. Die Einnahmen für 2011 hatte der RBB Ende 2010 auf insgesamt 394,1 Mio. Euro taxiert, nun werden es voraussichtlich 404,3 Mio. und damit 10 Mio. Euro mehr sein.

 

 

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"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
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