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19:00 „DT64 Podiumdiskothek – COVERland“ @ Bildungs- und Kulturzentrum Peter Edel
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Mrz 8 um 19:00 – 21:00
Der Autor Stefan Lasch begibt sich in seinem Buch auf eine biografische, technische und politische Zeitreise vom analogen Staatsrundfunk (DT64) zum digitalen Bürgerradio (Radio T). Die persönliche Erinnerung ist unterhaltsam angereichert mit bisher nicht veröffentlichten[...]
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    Parteien im Fernsehen 2015: Gesamte LINKE anderhalbmal so oft wie der Bundespräsident

    Udo Michael Krüger und Thomas Zapf-Schramm gehen in ihrem Info-Monitpr 2015 auch wieder auf die Politker- und Parteienpräsenz im deutschen Fernsehen ein. Ihr Fazit:

     

    “Das Jahr 2015 markierte die Mitte der laufenden 18. Legislaturperiode des deutschen Bundestages. Vergleicht man in dieser Phase die Auftrittschancen der Parteien, zeigt sich in allen Sendungen eine dominierende Präsenz der Großen Koalition. Zusammen repräsentierten die Politiker aus CDU, SPD und CSU auf Bundes- und Landesebene mehr als drei Viertel der Parteienpräsenz in den Fernsehnachrichten und übertrafen damit die beiden Oppositionsparteien, Bündnis 90/Grüne und Die Linke, um mehr als das Fünffache ihrer Auftritte, während die übrigen Parteien mit maximal 2 Prozent der Auftritte nahezu bedeutungslos blieben.

    Im Sendungsvergleich erwies sich einmal mehr, dass kleinere Parteien größere Auftrittschancen in den öffentlich-rechtlichen Sendungen als in den privaten haben.” (S. 96 f.)

    Sie führen dies auch konkreter aus: “Im Jahr 2015 hatten “CDU (40%) und SPD (28%) die meisten Auftritte. Zusammen mit der CSU (9%) entfielen über drei Viertel der Politikerauftritte (77%) auf Parteien, die auf Bundesebene die Große Koalition stellen. Gegenüber dem Vorjahr veränderten sich die Gewichte von CDU und SPD. 2014 lagen CDU (35%) und SPD (33%) noch dicht beieinander.

    Dazu trug unter anderem die Präsenz Außenminister Steinmeiers im Ukrainekonflikt bei. Die tendenzielle Verdrängung des Ukrainekonflikts durch die Griechenlandkrise begünstigte nun die CDU durch vermehrte Auftritte von Merkel und Schäuble.

    Auch die zunehmende Thematisierung der Flüchtlingskrise brachte der CDU vor allem durch die Rolle Angela Merkels in der Flüchtlingskrise mehr Auftritte als der SPD. Keine der übrigen Parteien erreichte mit den Auftritten ihrer Politiker die Präsenz der CSU (9%) als kleinste Partei der Koalition.

    Auf Grüne (8%) und Linke (6%), die auf Bundesebene die Opposition bilden, entfielen zusammen nur 14 Prozent der Politikerauftritte. Unter den übrigen Parteien rangierte die AfD (2%) vor der FDP (1%) und den Piraten, der NPD sowie sonstigen Parteien (jeweils kleiner 0,5%). Auf Parteilose, im Wesentlichen durch die Auftritte von Bundespräsident Gauck repräsentiert, entfielen weitere 4 Prozent.” (S. 94 f.)

     

    Mediaperspektiven 2/2016 (online)

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    Zitat der Woche
    Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
    Out of Space
    Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)