Nach zehn Jahren Pause: Bundesregierung legt neuen Medienbericht vor

Wussten Sie, dass es seit 1976 einen Medien- und Kommunikationsbericht der Bundesregierung gibt? Damals forderte der Bundestag die Bundesregierung dazu auf, alle vier Jahre einen Medienbericht zu erstellen. So richtig regelmäßig ist der Report dann nicht erschienen, der bislang letzte ist auf das Jahr 2008 datiert, als die sozialen Netzwerke – zumindest hierzulande – noch ganz am Anfang standen. Nach zehnjähriger Pause gibt es also einen neuen Medien- und Kommunikationsbericht.

Medienjournalist Günter Herkel begrüßt das Bekenntnis zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk und zur Deutschen Welle, findet aber auch, dass der Bericht auf vielen medienpolitischen Baustellen konkrete Handlungsvorschläge schuldig bleibt. Wer sich nicht selbst durch den 53-seitigen Bericht arbeiten will, ist mit Herkels Zusammenfassung gut bedient.

 

MMM, 18.01.2019 (online)

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"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)