Zitiert: Sport kostenlos im TV

Österreichs Regierung will den Fußball zurück ins Free-TV holen. Den Hebel dafür bietet ein Gesetz, dass auch den Wiener Opernball im Fernsehen kostenlos für alle garantiert. …

Handhabe dafür, den Fußball wieder hinter der Bezahlschranke hervorzuholen ins kostenlose Programm, bietet der Regierung in Österreich das schon 2001 erlassene Fernsehexklusivrechte-Gesetz, kurz: Ferg. Dort ist geregelt, welche Ereignisse von solch “erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung” sind, dass sie mindestens 70 Prozent aller Zuschauer ohne zusätzliche Kosten zugänglich sein müssen.

Aufgelistet sind derzeit Olympische Sommer- und Winterspiele, aus dem Fußball die Welt- und Europameisterschaften sowie Spiele der austrialischen Nationalmannschaft, dazu die Ski-Weltmeisterschaften und aus dem Kulturbereich das Neujahrskonzert und der Opernball. Diese “Schutzliste” soll nun möglichst ergänzt werden um Partien der österreichischen Fußball-Bundesliga.

Peter Münch, Süddeutsche.de, 14.03.2019 (online)

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Zitat der Woche
Spitzenvertreter von ARD und ZDF – darunter WDR-Intendant Tom Buhrow, der seit Januar 2020 ARD-Vorsitzender ist, BR-Intendant Ulrich Wilhelm, ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab und ZDF-Intendant Thomas Bellut wie auch Vorsitzende von Senderaufsichtsgremien wie der WDR-Rundfunkratsvorsitzende Andreas Meyer-Lauber – erklären, die Rundfunkbeitragshöhe läge in der aktuellen Periode 2017 bis 2020 real bereits bei 18,35 Euro (inklusive LMA-Anteil). Doch dies trifft, wie schon angeführt, nicht zu. Berücksichtigt man die bereits genannten Faktoren, läge die reale Beitragshöhe niedriger als 18,35 Euro; geschätzt dürften es etwa 18,20 Euro sein – doch auch dieser Betrag spiegelt noch nicht die reale aktuelle Beitragshöhe wider.   Volker Nünning, Medienkorrespondenz, 18.02.2020 (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)