Zitat: John Whittingdale zur Zukunft der BBC

Großbritanniens Kulturminister John Whittingdale hatte seine Vorstellungen über die Zukunft der BBC immer wieder offen gelegt. Laut Gina Thomas beantworter er die Frage, ob die BBC notwendig sei, so: „Und meine Antwort darauf hat immer ja gelautet, weil es Dinge gibt, die im öffentlichen Interesse liegen und die wahrscheinlich auf kommerzieller Basis nicht zustande kämen.“

 

Allerdings sei er der Meinung, dass die BBC den Rahmen seines Begriffs vom öffentlich-rechtlichen Rundfunks sprenge, da sie Sendungen anbiete, die Formate kopierten, welche der private Markt schon biete. „Seiner Auffassung nach solle die BBC nicht an Quoten denken. Sie tue dies aber wegen der Rundfunkgebühr, die Whittingdale einmal als regressive Abgabe bezeichnet hat, weil sie pauschal erhoben werde, ohne Rücksicht auf das Einkommen“, so Gina Thomas.

 

Gina Thomas, faz.net, 24.07.2015 (online)

Kommentar verfassen

Onlinefilm.org

Zitat der Woche
Bis zum letzten Tag der Amtszeit Kohls waren keine deutschen Soldaten zu Kriegseinsätzen im Ausland. Nach ihm waren sie es ununterbrochen. Man mag einwenden, dass er Schröderfischer ein Jugoslawien-Fiasko hinterließ. Aus anderen sinnlosen Gemetzeln wie dem Golfkrieg hat er uns herausgekauft. Er war einer der letzten Spitzenpolitiker mit Weltkriegserfahrung, sein Bruder im Krieg getötet, seine Politik auf „pazifistische deutsche“ Wählerstimmen gemünzt. Es tut weh, dies anzuerkennen – doch so, wie der Aspekt „Friedenskanzler“ an Kohl nun gar nicht gewürdigt wird von allen kriegerischen Nachfolgern – muss wohl was dran sein.   Friedrich Küppersbusch, taz, 20.06.2016, Weiterlesen 
Out of Space
Es ist sei unerfindlich, in welchem Maße sich Journalisten willig als Herolde des Netflix-Imperiums gebärden. So meldete „Berliner Zeitung“ in ihrem Web-Kulturteil „Das sind unsere liebsten Netflix-Serien“. Serien-Rankings sind zwar weiterhin Unsinn, aber en vogue und hinnehmbar.  Hinweis: Die Serien sind derzeit auch bei anderen Anbietern zu haben.   Weiterlesen