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09:30 Wahr ist, was gefällt? Journali...
Wahr ist, was gefällt? Journali...
Apr 25 um 09:30 – 17:30
Frankfurter Tag des Online-Journalismus Waren Fakten gestern? Fakt ist: Das, was wir die Öffentlichkeit genannt haben, droht kaputt zu gehen – und das hat mit unserem Medium zu tun: „Wir leben nicht im postfaktischen Zeitalter.[...]
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ganztägig FMX 2017 @ Haus der Wirtschaft
FMX 2017 @ Haus der Wirtschaft
Mai 2 – Mai 5 ganztägig
Die FMX, Conference on Animation, Effects, Games and Transmedia ist Europas einflussreichste Konferenz für digitales Entertainment, die ein Fachpublikum aus den Bereichen Kunst, Technik und Business zusammenbringt. Jedes Jahr diskutieren Künstler, Wissenschaftler, Produzenten und Branchenexperten aus aller[...]
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    Verlage im Widerspruch

    „Das Geschäftsmodell der Verlage besteht darin, Anzeigen zu verkaufen. Weil es im Internet allerdings unendlich viel Platz gibt, der mit Anzeigen gepflastert werden könnte, fallen die Preise ins Bodenlose. Damit sich diese Anzeigen trotzdem rechnen, produzieren die Medienhäuser so viele Inhalte wie möglich, um so viele Anzeigen wie möglich schalten zu können, wodurch sie aber nur noch mehr Platz schaffen und so wiederum zum Preisverfall beitragen“, schreibt Felix Stephan auf Zeitonline. Doch auch wenn es logisch klingt, ist die Realität anders. Auch schon zu Seiten, als nicht viele Anzeigen im Netz standen, waren die Preise gering. Es war eben fraglich, wenn man damit erreicht. Allerdings ändert sich dies dann, wenn man über Nutzerdaten verfügt und diese gezielt nutzt.

    „Facebook verfügt über ausreichend spezialisiertes Wissen über seine Nutzer, um Anzeigen so zielgerichtet platzieren zu können, dass sie besonders effektiv sind. Und für dieses Wissen wollen Anzeigenkunden unbedingt Geld ausgeben, weshalb sich diese personalisierte Werbung bedeutend teurer verkaufen lässt. Wenn die Verlage also ihr Geschäftsmodell den Bedingungen des digitalen Zeitalters anpassen möchten, müssten sie diese Daten auch selbst erheben. Sie müssten wie Facebook werden. Um dann wieder Redakteure bezahlen zu können, die schreiben, dass es undemokratisch, illegal und entwürdigend ist, seine Nutzer derart auszuspähen.“ (Felix Stephan, ZeitOnline, 20.05.2015, weiterlesen)

    Doch läuft es automatisch auf diesen Widerspruch hinaus? Kann man nicht den Nutzerinnen und Nutzern anbieten darüber mitzubestimmen, welche Daten man von ihnen erfasst? Warum soll es nicht möglich sein, dass deren Daten auch wieder gelöscht werden, wenn die Nutzerinnen und Nutzer dies wollen?

    Fest steht doch, dass Journalismus schon immer querfinanziert wurde. Früher wurden die Werbeeinahmen dazu genutzt. Heute haben sich die Verlage wesentlich breiter aufgestellt. Viele erzielen immer noch zweistellige Renditen. Allerdings sind viele nicht mehr bereit, überdurchschnittlich in Journalismus zu investieren und auf einen Teil des Gewinns zu verzichten.

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    Onlinefilm.org

    Zitat der Woche
    Wer von der Herrschaft der politischen Korrektheit spricht, hat noch eine Vorstellung von einer klar strukturierten bürgerlichen Öffentlichkeit, in der einige wenige über den Zugang zu den kommunikativen Kanälen entscheiden. Wie abwegig diese Vorstellung mittlerweile ist, zeigt nicht zuletzt die Debatte über das nicht gerade souveräne Verhalten der Tagesschau-Redaktion.   Harry Nutt, Berliner Zeitung, 08.12.2016, Weiterlesen 
    Out of Space
    Es ist sei unerfindlich, in welchem Maße sich Journalisten willig als Herolde des Netflix-Imperiums gebärden. So meldete „Berliner Zeitung“ in ihrem Web-Kulturteil „Das sind unsere liebsten Netflix-Serien“. Serien-Rankings sind zwar weiterhin Unsinn, aber en vogue und hinnehmbar.  Hinweis: Die Serien sind derzeit auch bei anderen Anbietern zu haben.   Weiterlesen