Politikanteil in Regionalfenstern von RTL und Sat.1 auf niedrigstem Stand seit 2012

Ein zentrales Ergebnis der hier vorgestellten Analyse war ein auffälliger Rückgang des Anteils an politischen Themen: Er lag mit 28,5 Prozent auf dem niedrigsten Stand seit 2012. Nachdem sich in der Zeit des kontinuierlichen Monitorings der Regionalfenster durch die ZAK in den Jahren 2005 bis 2017 die Politikberichterstattung von rund 15 auf 32 Prozent mehr als verdoppelt hatte, gibt diese Tendenz Anlass, auch zukünftig genau hinzuschauen und die Entwicklungen im Blick zu behalten.

Content-Bericht der Landesmedienanstalten 2018 (S. 151, online)

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Zitat der Woche
Spitzenvertreter von ARD und ZDF – darunter WDR-Intendant Tom Buhrow, der seit Januar 2020 ARD-Vorsitzender ist, BR-Intendant Ulrich Wilhelm, ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab und ZDF-Intendant Thomas Bellut wie auch Vorsitzende von Senderaufsichtsgremien wie der WDR-Rundfunkratsvorsitzende Andreas Meyer-Lauber – erklären, die Rundfunkbeitragshöhe läge in der aktuellen Periode 2017 bis 2020 real bereits bei 18,35 Euro (inklusive LMA-Anteil). Doch dies trifft, wie schon angeführt, nicht zu. Berücksichtigt man die bereits genannten Faktoren, läge die reale Beitragshöhe niedriger als 18,35 Euro; geschätzt dürften es etwa 18,20 Euro sein – doch auch dieser Betrag spiegelt noch nicht die reale aktuelle Beitragshöhe wider.   Volker Nünning, Medienkorrespondenz, 18.02.2020 (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)