Zukünftige Events
Mrz
31
Fr
15:30 Gründung e ines Netzwerks Kritis... @ Universität Düsseldorf
Gründung e ines Netzwerks Kritis... @ Universität Düsseldorf
Mrz 31 um 15:30 – 17:00
Alle Interessierten sind zum ersten Treffen während der DGPuK Jahrestagung in Düsseldorf eingeladen (Fr., 31.3., 15:30-17:00 Uhr, Gebäude 23.02., Ebene 02, Raum 46). Man trifft sich um 15:15 Uhr im Foyer vor den Vortragsräumen. Auf Basis[...]
Apr
24
Mo
10:30 Willensbildung des Volkes im Int... @ Vertretung des Saarlandes
Willensbildung des Volkes im Int... @ Vertretung des Saarlandes
Apr 24 um 10:30 – 16:00
Einiges im Internet kommt ganz ohne menschliches Zutun aus: Im Internet der Dinge kommunizieren Maschinen, um irgendeine Aufgabe zu erledigen. Der US-amerikanische Wahlkampf hat gezeigt, dass die Maschinen – Bots genannt – auch über Politik kommunizieren können. Um das Perpetuum mobile[...]
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    Erfüllen MDR und WDR ihren Programmauftrag?

    So fragt der Mediendienst Kress und fasst die Ergebnisse einer Studie der Otto-Brenner-Stiftung in sieben Punkten zusammen. Ein Ergebnis lautet:

    „Wie schon in der Vorgängerstudie von 2013 entdeckten die Forscher auch im Programm von WDR und MDR viel Human-Touch-Berichterstattung, wobei es vor allem um Stars und Prominenz und weniger um Angstthemen wie Kriminalität, Unfälle und Katastrophen geht: Die Anteile an weichen Themen machen im Programm des WDR Fernsehens etwa 18 Prozent der Sendezeit aus, beim MDR sind es 17 Prozent. Die Autoren sprechen von `einem ähnlichen Ausmaß wie bei der privaten Konkurrenz`.“

     

    “Dritte Programme werden immer boulevardesker”, titelt epd (nicht online). „Viele Wiederholungen, weniger Information als behauptet, Trend zu  `Human-Touch-Themen`“, so fasst die Otto-Brenner-Stiftung die Ergebnisse der Studie in einer Überschrift zusammen“ und stellt fest: „Während der MDR der unterhaltungsorientierteste  Sender ist, profiliert sich der WDR mit seiner regionalen  Berichterstattung. Der von den Sendern immer wieder kolportierte hohe Anteil von bis zu 70 Prozent Informationsanteil lässt sich laut Medienforscher Trebbe für Erstsendungen im Untersuchungszeitraum nicht nachweisen. „Selbst wenn man Ratgebersendungen berücksichtigt, liegt er beim WDR nur bei rund 50 Prozent, der MDR kommt lediglich auf 37 Prozent.“

     

    „Die Forscher zweifeln sogar daran, ob WDR und MDR ihrem Programmauftrag ausreichend nachkommen“, berichtet der Tagesspiegel unter Bezug auf epd. „Die SWR/NDR-Untersuchung ließ 2013 Zweifel aufkommen, dass diese Dritten ihrem öffentlich-rechtlichen Programmauftrag gerecht werden. Die WDR/MDR-Studie liefert nun Daten, Zahlen und Erkenntnisse, die diese Bedenken weiter erhärten und zeigen, dass sie beim MDR-Programm besonders berechtigt sind“, so die Stiftung.

     

    Der WDR wendet die Kritik per Pressemitteilung u.a. für sich ins Positive: „Die Studie unterstreicht die Informationsleistung des WDR. Sie bescheinigt dem WDR Fernsehen den „größten Anteil besonders relevanter, gesellschaftlich-kontroverser Themen (62 Prozent)“ im Vergleich zu allen bisher unter-suchten dritten Programmen.“

     

    Eine Reaktion des MDR findet sich auf Flurfunk: „Die Untersuchungsstichprobe der Hauptuntersuchung basiert nur auf einer natürlichen Woche. Sie war untypisch geprägt von der sehr umfangreichen Berichterstattung und hochwertigen fiktionalen Sendungen („Bornholmer Straße“) des MDR zum Programmschwerpunkt „25 Jahre Friedliche Revolution“ sowie durch einen hohen Sportanteil aufgrund besonderer sportlicher Ereignisse. … Dass der Sendebetrieb nur durch hohe Wiederholungsraten aufrecht zu erhalten sei, wie der Bericht behauptet, ist Unsinn. Allein die sechs Stunden der Nachtschiene machen schon 25 Prozent des Tages aus. Niemand erwartet morgens um 3 Uhr Erstsendungen.“

     

     

     

    Studie (online)

     

    Pressemitteilung der Otto-Brenner-Stiftung (online)

     

    Berichterstattung und Reaktionen der Sender zusammengefasst bei der Otto-Brenner-Stiftung (online)

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    Zitat der Woche
    Wer von der Herrschaft der politischen Korrektheit spricht, hat noch eine Vorstellung von einer klar strukturierten bürgerlichen Öffentlichkeit, in der einige wenige über den Zugang zu den kommunikativen Kanälen entscheiden. Wie abwegig diese Vorstellung mittlerweile ist, zeigt nicht zuletzt die Debatte über das nicht gerade souveräne Verhalten der Tagesschau-Redaktion.   Harry Nutt, Berliner Zeitung, 08.12.2016, Weiterlesen 
    Out of Space
    Es ist sei unerfindlich, in welchem Maße sich Journalisten willig als Herolde des Netflix-Imperiums gebärden. So meldete „Berliner Zeitung“ in ihrem Web-Kulturteil „Das sind unsere liebsten Netflix-Serien“. Serien-Rankings sind zwar weiterhin Unsinn, aber en vogue und hinnehmbar.  Hinweis: Die Serien sind derzeit auch bei anderen Anbietern zu haben.   Weiterlesen