Dokumentiert: Wie die Medienpolitik die Rundfunkgebühr bis 1999 in die Höhe getrieben hatte

In ihrem 12. Bericht wie die KEF im Jahre 1999 darauf hin, dass die Rundfunkgebühr nicht nur aufgrund von Preissteigerungen gestiegen ist. Es gebe auch Beschlüsse der Politik, die Programmausweitungen beschlossen habe. Die KEF verwies damals auf:

  • ARTE
  • Kinderkanal
  • Phoenix
  • SWR-Regionalprogramme
  • Bildungskanal des BR
  • Theaterkanal des ZDF
  • den Ausbau der Dritten Programme der ARD
  • die digitalen Bouquets von ARD und ZDF
  • den Ausbau von DAB
  • Rundfunkgebührenbefreiungen wie das Hotel-Privileg
  • Finanzierung der Landesmedienanstalten
  • Teilhabe der Landesmedienanstaten an jeder Gebührenerhöhung.

Die KEF verwies darauf, dass diese (politischen) Beschlüsse ca. 4,50 DM je Gebührenzahler im Monat kosten, die Gebühr also um diese Summe gesenkt werden könnte.

12. KEF-Bericht, 1999, Tz. 2, S. 8 f.

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Spitzenvertreter von ARD und ZDF – darunter WDR-Intendant Tom Buhrow, der seit Januar 2020 ARD-Vorsitzender ist, BR-Intendant Ulrich Wilhelm, ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab und ZDF-Intendant Thomas Bellut wie auch Vorsitzende von Senderaufsichtsgremien wie der WDR-Rundfunkratsvorsitzende Andreas Meyer-Lauber – erklären, die Rundfunkbeitragshöhe läge in der aktuellen Periode 2017 bis 2020 real bereits bei 18,35 Euro (inklusive LMA-Anteil). Doch dies trifft, wie schon angeführt, nicht zu. Berücksichtigt man die bereits genannten Faktoren, läge die reale Beitragshöhe niedriger als 18,35 Euro; geschätzt dürften es etwa 18,20 Euro sein – doch auch dieser Betrag spiegelt noch nicht die reale aktuelle Beitragshöhe wider.   Volker Nünning, Medienkorrespondenz, 18.02.2020 (online)    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)