Vor dieser Fussball-WM wurde ich in einem Interview gefragt, warum KiKA jetzt auch noch Fussball machen muss. Meine Antwort darauf ist sehr einfach… weil Kinder nicht nur Zuschauer unserer Gesellschaft sind.
Wenn auf dem Schulhof über Aufstellung und Trikotfarbe diskutiert wird und Millionen mitfiebern, dann ist es unser Anspruch, dass Kinder ihre Perspektive auch medial einbringen.
Und genau das haben wir dieses Jahr mit einem extrem digitalen Fokus bei KiKA von ARD und ZDF getan. Kommentieren, Spiele tippen, Fragen an sportstudio Experte Christoph Kramer stellen – das alles nicht bei YouTube oder TikTok, sondern auf den eigenen Plattformen, öffentlich und moderiert.
Für uns war die Fussball-WM ein Pilotprojekt. Zusammen mit logo! und dem ZDF haben wir den sog. „Public Spaces Incubator“ für Kinder eingesetzt.
Und im Nachgang ein voller Erfolg! 4500 Kommentare, über mehrere Wochen hinweg und in Interaktion mit Chris Kramer! Das Ganze abgerundet mit Live-Kinderkommentar zum Eröffnungsspiel, 70.000 Abrufen und moderiertem Chat.
Das zeigt für mich vor allem eins; Digitale Interaktion unter Kindern funktioniert auch abseits von TikTok, Snapchat und Co. Für uns war das ein Pilot, aber genau hier gehts für uns in den nächsten Monaten weiter!
Roman Twork-Landwehr, LinkedIn, 14.08.2026 (online)

