Wegen des Entzugs staatlicher Fördermittel hat die Corporation for Public Broadcasting (CPB) in den USA am Montag (Ortszeit) ihre Auflösung bekanntgegeben. Wie die überparteiliche Einrichtung zur Förderung des nicht-kommerziellen Hörfunks National Public Radio (NPR) und des nicht-kommerziellen Fernsehens Public Broadcasting Service (PBS) in Washington mitteilte, hat das Board of Directors beschlossen, „nach 58 Jahren Dienst an der amerikanischen Öffentlichkeit“ einen Schlussstrich zu ziehen. Ohne Mittel wäre die CPB eine „nicht-funktionierende Einrichtung“ gewesen. […]
Was den nicht-kommerziellen Medien angetan wird, sei „verheerend“, sagte die Vorsitzende des CPB-Boards, Ruby Calvert. Sie sei jedoch überzeugt, dass diese überleben würden. Sie habe Hoffnung auf Veränderungen im Kongress. Die CPB wurde 1967 gegründet, um ein landesweites öffentliches Mediensystem mit mehr als 1.500 örtlichen Sendern zu unterstützen. Zu den öffentlich geförderten Programmen gehörte auch die „Sesame Street“.
Der Medienfachdienst „Current.org“ berichtete, der CPB-Vorstand habe den Beschluss zur Auflösung bereits am 10. Dezember einstimmig gefasst.
epd medien, 06.01.2026 (online)

