Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG SSR) hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Defizit von 2,9 Millionen Franken beendet. Insgesamt nahm der öffentliche Sender 1,56 Milliarden Franken ein, 3,5 Millionen weniger als im Vorjahr. […]
Der Ertrag aus der Medienabgabe sank im Vergleich zum Vorjahr um 33,4 Millionen Franken (36,27 Millionen Euro) auf 1,3 Milliarden Franken (1,41 Milliarden Euro).
Die kommerziellen Erträge, zu denen auch die Werbeeinnahmen zählen, stiegen nach Angaben der SRG um rund 3 Millionen Euro, das liege unter anderem an einem Anstieg der Sponsoringeinnahmen durch Sportgroßereignisse und den Eurovision Song Contest ESC in Basel. Die übrigen Erträge stiegen um 26,8 Millionen Franken (29,10 Millionen Euro). Diese Einnahmen standen nach Angaben der SRG unter anderem im Zusammenhang mit einem Immobilienverkauf und mit Dienstleistungen rund um die Übertragung des ESC.
Der Betriebsaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr um 11,4 Millionen Franken (12,8 Millionen Euro) auf 1,55 Milliarden Franken (1,68 Milliarden Euro), nach Angaben des Unternehmens hauptsächlich wegen Restrukturierungsrückstellungen in Zusammenhang mit der geplanten Transformation der SRG. Die Rückstellungen betrugen laut SRG 49,7 Millionen Franken (53,97 Millionen Euro). Damit seien die Sozialplankosten für den weiteren Personalabbau bis 2029 in der Bilanz erfasst und belasteten künftige Ergebnisse nicht mehr.
epd medien, 08.04.2026 (online)

