Fensterprogramme sichern den Zugang zu unterschiedlichen Inhalten, indem marktführende Vollprogrammanbieter verpflichtet werden, diesen Programmen Sendezeit einzuräumen und ihre Finanzierung zu übernehmen. Da Größenvorteile in der Distribution und hohe Fixkosten in der Produktion auch im digitalen Bereich bestehen, spricht vieles für eine Ausweitung dieser Prinzipien auf nicht-lineare Medien. Offene Fragen betreffen die Auswahl förderungswürdiger Inhalte und deren Finanzierung.
(Dr. Christian-Mathias Wellbrock, Factsheet: Ökonomisches Gutachten zur Übertragbarkeit von juristischen Maßnahmen zur Vielfaltssicherung, April 2026 (online)

