Zitiert: Radio-Hauptstadt Berlin – Die Stunde null des deutschen Rundfunks

Berlin. Radio für alle: Deutschlands Weg ins Zeitalter der elektronischen Massenmedien begann 1923 in Berlin. Jahresgebühr: 350 Milliarden Mark. […]

1925 gab es im Sendegebiet der „Funk-Stunde Berlin“, wie der Sender inzwischen hieß, knapp 444.000 angemeldete  Empfänger. Und die nicht angemeldeten, die „Zaungäste“ des Rundfunkwesens, wie sie damals hießen?

Auf Schwarzhören waren die Sender von Anfang an eingestellt. Die Post und

Polizeibeamten, die gemeinsam zu Kontrollgängen loszogen, hatten damals noch leichtes Spiel, als aus Vorderhäusern oder quer über die Hinterhöfe die Antennendrähte in die Wohnungsfenster gespannt waren und die Briefträger nach ihrer täglichen Runde nur die nichtgemeldeten Adressen notieren mussten. Empfindliche Geldstrafen drohten, laut neuem Gesetz sogar bis zu sechs Monate Moabit oder Tegel. Ab und zu versuchte es die Post mit einer Amnestie, verzichtete auf Strafverfolgung bei denjenigen, die sich freiwillig meldeten.

Uli Kulke, Berliner Morgenpost, 09.08.2026 (online)

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Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)