Zitiert: ORF-Besetzungsdebatten kein Zeichen für mehr Unabhängigkeit

Die Unabhängigkeit des ORF muss man stärken, betonte Rechnungshofpräsidentin Margit Kraker am Samstag im „Journal zu Gast“ auf Ö1. Die aktuellen Debatten, „die sich vielfach um Postenbesetzungen drehen, obwohl eine öffentliche Ausschreibung läuft, die sind jetzt kein Zeichen in Richtung von mehr Unabhängigkeit, sondern vielleicht sogar Abhängigkeit“, sagte sie in der Radiosendung.

Es brauche Vertrauen, dass Ausschreibungsverfahren auch richtig laufen, „dass man eine Ausschreibungsfrist abwartet, dass man nicht in Freundeskreisen bestimmt, sondern dass die keine Rolle spielen. Und dass man hier dann eine gute Auswahl trifft.“ Die Politik soll sich darum kümmern, „wie sie die Gremien reformiert, wie sie die Institution unabhängiger macht und wie sie hier die gesetzlichen Grundlagen schafft“.

Das Wort Freundeskreis empfinde sie allein schon als Relikt aus vergangener Zeit, sagte Kraker. „Das sollte man überwinden.“ Es sei Frage der Politik, wie sie den Stiftungsrat aufstellt. Es gebe auch internationale Modelle – es sollte „unabhängig sein und vor allem nicht von Freundeskreisen abhängen“, so Kraker.

APA, derstandard.at, 23.05.2026 (online)

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Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)