Zitiert: Meta und Co. zahlen Millionen an US-Schulbezirk

Mit Klagen versuchen zahlreiche Schulbezirke in den USA, die Techkonzerne für die psychischen Folgen von Social Media verantwortlich zu machen. Ein Bezirk aus Kentucky hat sich nun mit mehreren Unternehmen geeinigt. […]

Der Bezirk Breathitt County im US-Bundesstaat Kentucky soll demnach rund 27 Millionen Dollar erhalten. Breathitt County ist einer von insgesamt rund 1200 Schulbezirken in den USA, die juristisch gegen Meta, Snap, TikTok und YouTube vorgehen. Sie beschuldigen die Unternehmen, süchtig machende Technologien entwickelt zu haben, die erhebliche Kosten für psychologische Beratung und andere Hilfsangebote verursachen, für die bislang die Schulen aufkommen müssen. […]

Durch den Vergleich ist ein ursprünglich für Juni geplanter Prozess vom Tisch, der für die Social-Media-Konzerne womöglich ein weiteres Urteil bedeutet hätte. Bereits im März war im Streit über die psychischen Folgen der Netzwerke für vor allem junge Nutzer eine Entscheidung gegen die Google-Mutter Alphabet sowie den Instagram- und WhatsApp-Konzern Meta ergangen.

spiegel.de, 31.05.2026 (online)

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Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)