Zitiert: Meta gewinnt Jugendschutz-Prozess gegen Bundesstaaten mit 17 Milliarden Dollar Vergleich

Und ein paar Auflagen. Das klingt nach einer hohen Strafe und einem historischen Tag. Für Mark Zuckerberg ist das ein guter Tag. Die Aktie schnellt nach oben.

Im Raum standen Forderungen von bis zu 1,4 Billionen Dollar, die Staaten selbst nannten eher 200 Milliarden mögliche Strafe. Herausgekommen ist ein Bruchteil davon. Ein Schuldeingeständnis gibt es nicht. Der Prozess, der Meta wirklich hätte gefährlich werden können, ist damit vom Tisch.

Dabei ging es um mehr als Bildschirmzeit. Die Staaten warfen Meta vor, seine Plattformen gezielt auf die Bindung von Kindern ausgelegt zu haben, mit Endlos-Scrollen und Empfehlungen, die zwanghafte Nutzung fördern. Und sie warfen dem Konzern vor, Daten von Kindern ohne Zustimmung der Eltern gesammelt und damit KI-Modelle trainiert zu haben.

Markus Beckedahl, digitalpolitik.de, 26.08.2026 (online)

Onlinefilm.org

Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)