Was wir jetzt schon beobachten können: Immer mehr Menschen sind unterwegs mit Kopfhörern. Das heißt, Kommunikation mit Geräten – und damit letztlich auch die Interaktion mit Inhalten – verändert sich. Sprache wird deutlich wichtiger und der Trend geht in Richtung Zero–UI. Das, was wir aus den vergangenen 20 Jahren kannten – es gibt eine Suchmaschine, es gibt Links, es findet eine Traffic–Zuführung zu uns statt – wird an Bedeutung verlieren. Die Interaktion von Nutzerinnen und Nutzern mit Inhalten wird in fünf oder zehn Jahren ganz anders aussehen.
Eigentlich gibt es jetzt nochmal eine neue Welle. Erst war es von Print zu Digital und jetzt nochmal von Digital zu einem anderen Nutzungsverhalten.
Christoph Zimmer, Medienwirtschaft 03/2025, (online, Paid)

