Die Intendantin der Deutschen Welle (DW), Barbara Massing, hat sich gegen eine zu enge Auslegung des künftigen Auftrags des Auslandssenders ausgesprochen. Anlass der Debatte ist eine Anfang Juni vom Bundeskabinett beschlossene Stellungnahme zur Aufgabenplanung der Deutschen Welle. Zugleich arbeitet die Bundesregierung an einer Reform des Deutsche-Welle-Gesetzes.
„Für mich ist entscheidend, dass bei der DW-Gesetzesnovelle der Blick geweitet bleibt“, sagte Massing im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. „Dieses Gesetz wird wahrscheinlich für die nächsten 20 Jahre halten müssen. Alles, was man jetzt abschneidet, kann man nicht kurzfristig wieder aufbauen.“
dpa, digitalfernsehen.de, 12.06.2026 (online)

