Zitiert: Im Netz kursieren immer mehr KI-Videos von Kindesmissbrauch

Im Internet finden sich laut einer Erhebung zunehmend KI-generierte Missbrauchsdarstellungen. Der Fortschritt der Technik erleichtert es Pädokriminellen, sogenannte Kinderpornografie zu erstellen.

Demnach haben die IWF-Analysten noch nie so viele KI-Bilder und -Videos mit realistisch wirkendem sexuellem Kindesmissbrauch identifiziert wie 2025. Das seien insgesamt mehr als 8000 kriminelle KI-Inhalte und ein Anstieg von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Bilder und Videos würden sowohl in dunklen Ecken des Internets als auch auf bekannten Plattformen auftauchen. Zwar machten solche Inhalte nach wie vor nur einen relativ geringen Anteil der Gesamtmeldungen von sogenannter Kinderpornografie aus, die an die Organisation gehen. Doch die Zahl der Meldungen steige stetig an, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht.

spiegel.de, 24.03.2026 (online)

Onlinefilm.org

Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)