Im Internet finden sich laut einer Erhebung zunehmend KI-generierte Missbrauchsdarstellungen. Der Fortschritt der Technik erleichtert es Pädokriminellen, sogenannte Kinderpornografie zu erstellen.
Demnach haben die IWF-Analysten noch nie so viele KI-Bilder und -Videos mit realistisch wirkendem sexuellem Kindesmissbrauch identifiziert wie 2025. Das seien insgesamt mehr als 8000 kriminelle KI-Inhalte und ein Anstieg von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Bilder und Videos würden sowohl in dunklen Ecken des Internets als auch auf bekannten Plattformen auftauchen. Zwar machten solche Inhalte nach wie vor nur einen relativ geringen Anteil der Gesamtmeldungen von sogenannter Kinderpornografie aus, die an die Organisation gehen. Doch die Zahl der Meldungen steige stetig an, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht.
spiegel.de, 24.03.2026 (online)

