Zitiert: Die Befürworter der Schweizer Halbierungsinitiative waren finanziell motiviert

Die Ablehnung am 8. März beruhte hingegen vor allem auf dem Wunsch nach einer starken und unabhängigen SRG sowie auf der wahrgenommenen Qualität ihres Angebots. Das zeigt die am Freitag veröffentlichte Vox-Analyse zur Abstimmung. […]

Anklang fand die Initiative vor allem bei rechtsgerichteten Personen, die wenig Vertrauen in die Medieninstitutionen haben, sowie bei jüngeren, weniger gebildeten und einkommensschwachen Personen. Sie war hauptsächlich finanziell motiviert, während die Kritik an der SRG zwar ein wichtiges, aber eindeutig zweitrangiges Argument blieb.

Die Ablehnung beruhte hingegen vor allem auf dem Wunsch nach einer starken und unabhängigen SRG sowie auf der wahrgenommenen Qualität und Glaubwürdigkeit ihres Angebots, was somit ein klares Gegenargument zur Kritik der Befürworter darstellte.

Inhaltlich konnten die Argumente für die SRG-Halbierungs-Initiative kaum über das Lager der Ja-Stimmen hinaus überzeugen und wirkten stark polarisierend. Die Gegenargumente fanden hingegen breite Unterstützung. Ausschlaggebend war das Argument der Solidarität zugunsten der Sprachregionen, das weit über politische Grenzen hinweg unterstützt wurde und massgeblich zur Ablehnung beitrug.

persoenlich.com, 24.04.2026 (online)

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Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)