Wenn man schwarz-weiß arbeitet, muss alles sehr genau sein, viel genauer als sonst. Wo man sich im Bild aufhält, wie der Ausschnitt ist, wo der Aschenbecher steht, was das Gesicht überhaupt machen darf. Die Stilisierung der Bilder ist viel stärker. Da bekommt man dann sehr technische Regieanweisungen. Zum Beispiel: Jetzt nicht in diese Richtung drehen!
Sandra Hüller, sueddeutsche.de, 01.09.2026 (online)

