Zitat: Algorithmen als Hellseher

“Die EU gibt 3,3 Millionen Euro für das Projekt „Proactive“ aus, Forscher aus sechs Ländern sind dabei. Das System soll es ermöglichen, „ad-hoc-Netzwerke“ an öffentlichen Plätzen aufzubauen, zum Beispiel bei Großveranstaltungen. Es soll analysieren, ob sich am überwachten Ort Vorfälle häufen, die einem typischen Muster vor einem Anschlag entsprechen.  … „Tracklets“ heißen mehrere scheinbar voneinander unabhängige Bewegungen, zum Beispiel in einer Menschenmenge. Für „Proactive“ sollen sie aus Aufnahmen extrahiert und automatisch analysiert werden. Die Technik soll Polizisten melden, ob an dem gefilmten Ort eine „abnormale oder chaotische Situation“ herrscht.”

 

 

Süddeutsche Zeitung, 10. September 2014, S. 26

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Spitzenvertreter von ARD und ZDF – darunter WDR-Intendant Tom Buhrow, der seit Januar 2020 ARD-Vorsitzender ist, BR-Intendant Ulrich Wilhelm, ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab und ZDF-Intendant Thomas Bellut wie auch Vorsitzende von Senderaufsichtsgremien wie der WDR-Rundfunkratsvorsitzende Andreas Meyer-Lauber – erklären, die Rundfunkbeitragshöhe läge in der aktuellen Periode 2017 bis 2020 real bereits bei 18,35 Euro (inklusive LMA-Anteil). Doch dies trifft, wie schon angeführt, nicht zu. Berücksichtigt man die bereits genannten Faktoren, läge die reale Beitragshöhe niedriger als 18,35 Euro; geschätzt dürften es etwa 18,20 Euro sein – doch auch dieser Betrag spiegelt noch nicht die reale aktuelle Beitragshöhe wider.   Volker Nünning, Medienkorrespondenz, 18.02.2020 (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)