Nun zwei Analysen zum Rundfunkbeitrag

 

Nachdem die Bundesländer schon eine Evaluierung des Rundfunkbeitrags per Werkvertrag an das DIW vergeben haben (siehe hier), sind ihnen nun auch die öffentlich-rechtlichen Sender gefolgt. Unter Federführung des Südwestrundfunks soll eine „ökonomische Analyse des neuen Rundfunkbeitrags“ entstehen, wie die Funkkorrespondenz (15/2013) meldet. Es gehe vor allem darum, die Gründe für die Mehrbelastungen zu analysieren.

 

Weiter heißt es bei der Funkkorrespondenz: „Die Untersuchung soll von einem unabhängigen Wirtschaftsinstitut erstellt werden. Es sei geplant, den entsprechenden Auftrag an die E.CA Economics GmbH zu vergeben. Im Zuge des nun angestoßenen Untersuchungsprozesses wird es auch Workshops geben, an denen Vertreter von ARD, ZDF und Deutschlandradio, von Kommunen, Unternehmen und den Kirchen und der Bundesländer teilnehmen werden. Der erste Workshop, zu dem auch Mitarbeiter von E.CA Economics eingeladen sind, findet am 17. April im Berliner Funkhaus des Deutschlandradios statt.“

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"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)