Klick-Tipp: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Europa

Von der BBC bis zur ARD und dem ZDF, von Radio France bis zur italienischen RAI, von Polen bis Ungarn: allerorten in Europa ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk unter zunehmendem politischen Druck geraten, der im günstigen Fall auf mehr Einflussnahme bei der Programmgestaltung zielt. Es mehren sich länderübergreifend Stimmen, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ungeschminkt unter das Diktat der Regierenden nehmen wollen. Auch sein gänzlicher Verzicht wird hier und da in Erwägung gezogen. Deutschland bildet da keine Ausnahme. Um zu verstehen, welchen Stellenwert der ÖRR seit dem 2. Weltkrieg bis heute hat und dass dieser zum Wohl der Demokratie geschützt werden muss, lohnt sich ein Blick in andere europäische Länder.

Markus Preiß, der langjährige Brüssel-Korrespondent der ARD und Europa-Experte, gibt in der ersten Folge der neuen Reihe der „Historischen Kommission“ einen Überblick über die Situation des ÖRR in Europa. In den folgenden Newslettern werden unsere ARD-Korrespondenten dann die Lage in einzelnen europäischen Ländern noch detaillierter analysieren.

Historische Kommission der ARD, 11.06.2024 (online)

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Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)