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09:30 Wahr ist, was gefällt? Journali...
Wahr ist, was gefällt? Journali...
Apr 25 um 09:30 – 17:30
Frankfurter Tag des Online-Journalismus Waren Fakten gestern? Fakt ist: Das, was wir die Öffentlichkeit genannt haben, droht kaputt zu gehen – und das hat mit unserem Medium zu tun: „Wir leben nicht im postfaktischen Zeitalter.[...]
Mai
2
Di
ganztägig FMX 2017 @ Haus der Wirtschaft
FMX 2017 @ Haus der Wirtschaft
Mai 2 – Mai 5 ganztägig
Die FMX, Conference on Animation, Effects, Games and Transmedia ist Europas einflussreichste Konferenz für digitales Entertainment, die ein Fachpublikum aus den Bereichen Kunst, Technik und Business zusammenbringt. Jedes Jahr diskutieren Künstler, Wissenschaftler, Produzenten und Branchenexperten aus aller[...]
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    Berichterstattung aus dem Gerichtssaal: Wie viel Öffentlichkeit verträgt das Verfahren?

    Wann:
    22. März 2017 um 18:30 – 23. März 2017 um 21:00
    2017-03-22T18:30:00+01:00
    2017-03-23T21:00:00+01:00
    Wo:
    Hotel Ellington, „Kleine Lounge“
    Nürnberger Str. 50-55
    10789 Berlin
    Deutschland
    Preis:
    kostenlos
    Kontakt:
    Institut für Europäisches Medienrecht e.V.

    Mündliche Verhandlungen vor Gericht sind regelmäßig öffentlich. Eine Berichterstattung durch elektronische Medien findet, von wenigen Ausnahmen abgesehen, in Deutschland kraft Gesetzes nicht statt. Im europäischen Ausland ist dies teils anders. Auch in Deutschland gibt es Bestrebungen, das strikte gesetzliche Verbot der Bild- und
    Tonberichterstattung aus dem Gerichtsaal zu lockern. Die Gerichtsberichterstattung der Presse ist ein ganz besonders sensibles Genre. In den meisten Verfahren werden persönliche Dinge oder Geschäftsgeheimnisse
    erörtert. Der Grundsatz der Öffentlichkeit dient indes auch dazu, die rechtsprechende Gewalt in die öffentliche Meinungsbildung, die wesentlicher Bestandteil des Demokratieprinzips ist, einzubinden. Bei der Berichterstattung über grundsätzlichen Verfahren – nicht nur – der Obergerichte geht es den Medien nicht um Voyeurismus. Es geht
    um die öffentliche Begleitung richterlicher Rechtsfortbildung und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft – auch in der modernen Medienwelt. Inwieweit das Rechtsgespräch des Gerichts und der Beteiligten in diesen Verfahren mit O-Ton und Bildern aus dem Gerichtssaal in den zeitgemäßen elektronischen Medien aufgegriffen werden kann,
    ohne die rechtsstaatlichen Prozessziele und berechtigte Belange der Verfahrensbeteiligten zu beeinträchtigen, ist Gegenstand einer kontroversen Debatte.

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    Onlinefilm.org

    Zitat der Woche
    Wer von der Herrschaft der politischen Korrektheit spricht, hat noch eine Vorstellung von einer klar strukturierten bürgerlichen Öffentlichkeit, in der einige wenige über den Zugang zu den kommunikativen Kanälen entscheiden. Wie abwegig diese Vorstellung mittlerweile ist, zeigt nicht zuletzt die Debatte über das nicht gerade souveräne Verhalten der Tagesschau-Redaktion.   Harry Nutt, Berliner Zeitung, 08.12.2016, Weiterlesen 
    Out of Space
    Es ist sei unerfindlich, in welchem Maße sich Journalisten willig als Herolde des Netflix-Imperiums gebärden. So meldete „Berliner Zeitung“ in ihrem Web-Kulturteil „Das sind unsere liebsten Netflix-Serien“. Serien-Rankings sind zwar weiterhin Unsinn, aber en vogue und hinnehmbar.  Hinweis: Die Serien sind derzeit auch bei anderen Anbietern zu haben.   Weiterlesen