Zitiert: Warum Journalisten Politiker immer weniger verstehen

Was es für die Demokratie bedeutet, wenn Schlagzeilen an Journalisten vorbei gemacht werden, haben in den USA die Korrespondenten des Weißen Hauses schon unter Präsident Barack Obama erfahren. Denn Obama war es, der damit begonnen hat, Pressekonferenzen zu reduzieren und vermehrt über soziale Medien zu kommunizieren. Das Fachmagazin „Columbia Journalism Review“ kam 2015 in einer Analyse zum Schluss, dass bei den seltener werdenden Pressekonferenzen harte Nachrichten fast nicht mehr kommuniziert wurden. Ein Journalist, der jahrzehntelang über das Weiße Haus berichtet hatte, sagte dem Magazin außerdem, dass etwas Wichtiges verloren ging: Die Fähigkeit der Journalisten, den Präsidenten zu verstehen. Donald Trump geht als Präsident noch einen Schritt weiter als sein Amtsvorgänger. Journalisten sieht er – bis auf wenige Ausnahmen – als Feinde.

Mey Dudin: Politiker setzen in der Kommunikation auf soziale Netzwerke, epd medien, 28/2019, S. 4

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Spitzenvertreter von ARD und ZDF – darunter WDR-Intendant Tom Buhrow, der seit Januar 2020 ARD-Vorsitzender ist, BR-Intendant Ulrich Wilhelm, ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab und ZDF-Intendant Thomas Bellut wie auch Vorsitzende von Senderaufsichtsgremien wie der WDR-Rundfunkratsvorsitzende Andreas Meyer-Lauber – erklären, die Rundfunkbeitragshöhe läge in der aktuellen Periode 2017 bis 2020 real bereits bei 18,35 Euro (inklusive LMA-Anteil). Doch dies trifft, wie schon angeführt, nicht zu. Berücksichtigt man die bereits genannten Faktoren, läge die reale Beitragshöhe niedriger als 18,35 Euro; geschätzt dürften es etwa 18,20 Euro sein – doch auch dieser Betrag spiegelt noch nicht die reale aktuelle Beitragshöhe wider.   Volker Nünning, Medienkorrespondenz, 18.02.2020 (online)    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)