Zitiert: Interesse an Dokusoaps und Scripted Reality lässt etwas nach

Bei der Nutzung nonfiktionaler Unterhaltung verschoben sich die Gewichte zulasten von Dokusoaps und Formaten mit Scripted Reality. Nach vielen Jahren mit Nutzungsanteilen über 30 Prozent sank er im letzten Jahr auf nun 27 Prozent. Davon profitieren fast alle anderen Unterhaltungsgenre: Musikshows, Satire- und Kabarettshows sowie Quiz und Gameshows. Am stärksten konnten allgemeine Shows ohne besondere kategoriale Zuordnung hinzugewinnen – von 21 auf nunmehr 24 Prozent.

(Camille Zubayr und Heinz Gerhard: Tendenzen im Zuschauerverhalten. Media Perspektiven 3/2019, S. 104, online)

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Zitat der Woche
Spitzenvertreter von ARD und ZDF – darunter WDR-Intendant Tom Buhrow, der seit Januar 2020 ARD-Vorsitzender ist, BR-Intendant Ulrich Wilhelm, ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab und ZDF-Intendant Thomas Bellut wie auch Vorsitzende von Senderaufsichtsgremien wie der WDR-Rundfunkratsvorsitzende Andreas Meyer-Lauber – erklären, die Rundfunkbeitragshöhe läge in der aktuellen Periode 2017 bis 2020 real bereits bei 18,35 Euro (inklusive LMA-Anteil). Doch dies trifft, wie schon angeführt, nicht zu. Berücksichtigt man die bereits genannten Faktoren, läge die reale Beitragshöhe niedriger als 18,35 Euro; geschätzt dürften es etwa 18,20 Euro sein – doch auch dieser Betrag spiegelt noch nicht die reale aktuelle Beitragshöhe wider.   Volker Nünning, Medienkorrespondenz, 18.02.2020 (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)