Zitiert: Ein Kernproblem des Radios

Das Radio hat in meinen Augen ein Kernproblem: Es unterfordert seine Hörerinnen und Hörer chronisch. Am deutlichsten merkt man das bei der Musik. […] Ich liebe Popmusik aus allen Jahrzehnten! Nehmen wir mal eine richtig gute Popband wie Madness. Was hört man von denen in deutschen Radioprogrammen? „Our House“. „Our House“, „Our House“, „Our House“ und „Our House“. Die hatten 20 Single-Hits, fantastische Songs dabei. Aber man hört immer nur einen. Und so geht mir das mit allen älteren Songs im Radio. Alles, was früher mal gut, erfolgreich und radiotauglich war, ist längst kaputtgespielt. „Our House“ ist ein fantastischer Popsong, aber er ist mausetot. Und die aktuellen Radioformate haben somit eine ganze Menge auf dem Gewissen: Die Musik, die Wortbeiträge, die Seele und den Geist.

Fernseh- und Radiomoderator Arnd Zeigler im Januar bei Facebook., zitiert in medienkorrespondenz.de, 31.1.2020 (online)

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Zitat der Woche
Spitzenvertreter von ARD und ZDF – darunter WDR-Intendant Tom Buhrow, der seit Januar 2020 ARD-Vorsitzender ist, BR-Intendant Ulrich Wilhelm, ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab und ZDF-Intendant Thomas Bellut wie auch Vorsitzende von Senderaufsichtsgremien wie der WDR-Rundfunkratsvorsitzende Andreas Meyer-Lauber – erklären, die Rundfunkbeitragshöhe läge in der aktuellen Periode 2017 bis 2020 real bereits bei 18,35 Euro (inklusive LMA-Anteil). Doch dies trifft, wie schon angeführt, nicht zu. Berücksichtigt man die bereits genannten Faktoren, läge die reale Beitragshöhe niedriger als 18,35 Euro; geschätzt dürften es etwa 18,20 Euro sein – doch auch dieser Betrag spiegelt noch nicht die reale aktuelle Beitragshöhe wider.   Volker Nünning, Medienkorrespondenz, 18.02.2020 (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)