Zitiert: Anlass für Kritik an den Dritten Programmen der ARD

Anlass für substanzielle Kritik bieten dagegen die Dritten, die ihr Angebot nicht zuletzt aus Sparsamkeitsgründen zu großen Teilen mit ARD-Wiederholungen bestreiten und ansonsten wohl am liebsten nur Reisereportagen wie „Wunderschön!“ zeigen würden. Im Grunde könnte man die sieben Programme auch zusammenlegen, denn an manchen Tagen besteht die Vielfalt zu bestimmten Uhrzeiten allein darin, dass in verschiedenen Sendern ein jeweils anderer „Tatort“ läuft.

Tilmann Gangloff auf stuttgarter-zeitung.de in einem Artikel (veröffentlicht am 25.6.2019), in dem er ansonsten die Vielfalt und Qualität des öffentlich-rechtlichen Rundfunkangebots lobt

Medienkorrespondenz.de, 27.06.2019 (online)

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Zitat der Woche
Spitzenvertreter von ARD und ZDF – darunter WDR-Intendant Tom Buhrow, der seit Januar 2020 ARD-Vorsitzender ist, BR-Intendant Ulrich Wilhelm, ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab und ZDF-Intendant Thomas Bellut wie auch Vorsitzende von Senderaufsichtsgremien wie der WDR-Rundfunkratsvorsitzende Andreas Meyer-Lauber – erklären, die Rundfunkbeitragshöhe läge in der aktuellen Periode 2017 bis 2020 real bereits bei 18,35 Euro (inklusive LMA-Anteil). Doch dies trifft, wie schon angeführt, nicht zu. Berücksichtigt man die bereits genannten Faktoren, läge die reale Beitragshöhe niedriger als 18,35 Euro; geschätzt dürften es etwa 18,20 Euro sein – doch auch dieser Betrag spiegelt noch nicht die reale aktuelle Beitragshöhe wider.   Volker Nünning, Medienkorrespondenz, 18.02.2020 (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)