Unter KEF-Vorbehalt: ARD verpflichtet sich zu ausgewogenen Vertragsbedingungen und fairer Rechteaufteilung

In der entsprechenden Vereinbarung der ARD mit der Produzentenallianz tauchen viele wichtige Schlagworte auf: Kalkulationsrealismus, Rechteteilung und Mitfinanzierung sowie Entwicklungskosten. Daneben werden Anreize für Innovation (“Leistungsmodell”) sowie “7 Regeln für einen guten Pitch” beschrieben. Es ist ein Fortschritt, wenn die Sender in Zukunft auch die Pitching-Kosten ersetzen. Mal sehen, ob und wie diese Ansätze in Zukunft greifen werden, stehen sie doch unter einem Finanzierungsvorbehalt. „Die Mehrkosten für die in den Eckpunkten geregelten Felder wurden von der ARD bei der KEF für die nächste Beitragsperiode ab 2017 angemeldet – somit stehen die Eckpunkte unter dem Vorbehalt, dass die KEF diese Bedarfsanmeldung berücksichtigt.“

 

Dabei sind doch diese Eckpunkte nichts weiter als Grundregeln eines sozial verantwortlichen Geschäftsgebahrens. Einerseits ist die Vereinbarung ein Fortschritt, ein Erfolg für die Akteure, andererseits offenbart sie, wie weit sich die ARD von fairem Geschäftsgebahren entfernt hatte.

 

 

Eckpunkte für ausgewogene Vertragsbedingungen und eine faire Aufteilung der Verwertungsrechte bei Produktionen für die Genres Fiktion, Unterhaltung und Dokumentation (online)

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"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)