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ganztägig FMX 2017 @ Haus der Wirtschaft
FMX 2017 @ Haus der Wirtschaft
Mai 2 – Mai 5 ganztägig
Die FMX, Conference on Animation, Effects, Games and Transmedia ist Europas einflussreichste Konferenz für digitales Entertainment, die ein Fachpublikum aus den Bereichen Kunst, Technik und Business zusammenbringt. Jedes Jahr diskutieren Künstler, Wissenschaftler, Produzenten und Branchenexperten aus aller[...]
Mai
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Do
09:30 Rechtspopulismus in Deutschland:... @ Heinrich-Böll-Stiftung
Rechtspopulismus in Deutschland:... @ Heinrich-Böll-Stiftung
Mai 4 um 09:30 – 17:30
Rechtspopulismus zwischen Dämonisierung und Verharmlosung – Zur Anatomie einer neuen „APO von Rechts“
Neueste Kommentare

    Quote

    Zitiert: Vom Kinderfernsehen zum Profitfernsehen – Start kommerzieller Kindersender lässt Preise und Qualität sinken

    “Zunächst kam es zu einem Wechsel der Programmabsicht und der Programmambition: Einem Privatsender geht es immer und grundsätzlich nur um die Quote. Er schafft sich seinen Programmauftrag selbst; künstlerische und ästhetische Gedanken unterliegen dem Kommerz und der Notwendigkeit des Profits. Aber die Gründung von Super RTL hatte auch Konsequenzen für den gesamten Kinderfernsehmarkt. ARD und ZDF mussten mehr Geld in Eigenproduktionen investieren, wodurch das Programm zwangsläufig teurer wurde. Gleichzeitig wurden überall auf der Welt Kindersender gegründet. Besonders die Japaner, etwas später die Koreaner, auch die Chinesen drängten immer stärker mit eigenen Produktionsangeboten auf den Markt. Die Anzahl verfügbarer Serien unterschiedlichster Qualität wuchs enorm, all die Serien wurden auf Messen und bei Screenings aggressiv zum Kauf angeboten. Weiterlesen

    Zitiert: Vom Kinderfernsehen zum Profitfernsehen – Kinderfernsehen findet nur noch in “Ghettos” statt

    “Solange das Kika-Angebot nicht aus dem Rahmen fällt, interessiert sich, salopp formuliert, von den Erwachsenen kein Schwein dafür. Entscheidender ist aber ein zweiter Grund: Das Kinderfernsehen findet nur noch in „Ghettos“ statt. Als die kommerziellen Sender in den neunziger Jahren zunehmend Erfolg hatten, wurde das Kinderfernsehen in den öffentlich-rechtlichen Hauptprogrammen immer mehr zum Störfaktor, denn es unterbrach am Nachmittag den gleichmäßigen Quotenfluss. Deshalb wurde es zunächst an den Wochenendvormittagen konzentriert und schließlich komplett zum Kinderkanal ausgelagert. Anderen vermeintlichen Minderheitsangeboten ging es ganz genauso. Weiterlesen

    Zitiert: Vom Kinderfernsehen zum Profitfernsehen III

    Die Sender wollen heute allerdings die alten Sachen nicht mehr zeigen, weil sie angeblich nicht mehr modern genug sind. Ich halte das für Quatsch. Man sieht das an den DVDs: Die Eltern kaufen sie aus nostalgischen Gründen, die Kinder lieben die Geschichten. Das zeigt doch, dass meine Haltung nicht ganz falsch gewesen sein kann. Ich stand, wenn man so will, für eine Form von medialer Pädagogik, die in der Poesie aufgehoben war. Ich hatte mir ohnehin von Anfang an vorgenommen, mir nie kurze Hosen anzuziehen und kindertümlich zu agieren. Ich konnte die Kollegen nicht ausstehen, die mit Kindern Händchen zum Ringelreihen halten wollten. Deshalb war ich auch nicht für das Kleinkinderprogramm geeignet. Weiterlesen

    Zitiert: Vom Kinderfernsehen zum Profitfernsehen II

     

    “… gewiss ist, dass die Kindersender unglaublich viel Sendezeit füllen müssen, deshalb kaufen sie alles, was irgendwie zappelt. Ich erkenne leider keine Konzepte mehr. Möglicherweise hängt das mit einer veränderten Programmfindungsstruktur zusammen. Zu unserer Zeit hatten die Redaktionen ein Mitspracherecht bei der Programmplanung. Was ich beim ZDF produziert habe, durfte ich auch zumindest in Vorschlagsform in den Sendeplan einbringen. Heute, das ist mein Eindruck, teilt die Planungsabteilung den Redaktionen mit, was sie braucht und wo sie es braucht. Weiterlesen

    Onlinefilm.org

    Zitat der Woche
    Wer von der Herrschaft der politischen Korrektheit spricht, hat noch eine Vorstellung von einer klar strukturierten bürgerlichen Öffentlichkeit, in der einige wenige über den Zugang zu den kommunikativen Kanälen entscheiden. Wie abwegig diese Vorstellung mittlerweile ist, zeigt nicht zuletzt die Debatte über das nicht gerade souveräne Verhalten der Tagesschau-Redaktion.   Harry Nutt, Berliner Zeitung, 08.12.2016, Weiterlesen 
    Out of Space
    Es ist sei unerfindlich, in welchem Maße sich Journalisten willig als Herolde des Netflix-Imperiums gebärden. So meldete „Berliner Zeitung“ in ihrem Web-Kulturteil „Das sind unsere liebsten Netflix-Serien“. Serien-Rankings sind zwar weiterhin Unsinn, aber en vogue und hinnehmbar.  Hinweis: Die Serien sind derzeit auch bei anderen Anbietern zu haben.   Weiterlesen