Medien

„In unserem Lande ist die Kommunikation zwischen Staat und Gesellschaft offensichtlich gestört“

„Die öffentliche Sache bedarf keiner Verkündigung, sondern der Volksaussprache. Diese wiederum braucht die Medien. …. Das Leitmedium für Klartext in der DDR war die Mündlichkeit. All dieses Öffentliche existierte fragmentiert, als Szene und Milieu. Daß es sich nie zur Öffentlichkeit vernetzte, darüber wachte der Staat. Als er die konzertierte Volksaussprache nicht mehr verhindern konnte, kam sein Ende. ….

Unter jenen, die im Lande bleiben wollten, kursierte der Aufruf einer Bürgerbewegung, die sich Neues Forum nannte. Der Text begann mit dem Satz: „In unserem Lande ist die Kommunikation zwischen Staat nd Gesellschaft offensichtlich gestört.“ Der Schlußsatz lautete: „Die Zeit ist reif.“ … Weiterlesen

Link-Tipp: „Ihr lügt doch alle“ – ORF-DialogForum zu Flucht und Qualitätsjournalismus

Der ORF hat einen Public-Value-Beauftragten. Der ORF jedes Jahr Ende April einen Public-Value-Bericht vor. Der ORF diskutiert im DialogForum regelmäßig grundlegende medienstrategische Fragen mit internationalen Gästen. Im letzten DialogForum ging es am 9. März um Flucht und Qualitätsjournalismus. Es wurde so angekündigt:

 

„Die Flüchtlingsbewegungen der vergangenen Monate haben nicht nur die Glaubwürdigkeit der Politik erschüttert: Ebenso pauschale wie aggressive Kritik trifft die Medien, wenn es um die Berichterstattung zum Thema geht. Weiterlesen

Mediennutzung junger Menschen noch weitestgehend klassisch verhaftet

Sabine Feierabend, Walter Klingler und Irina Turecek haben die Studie Massenkommunikation im Langzeitvergleich dahingehend ausgewertet, wie sich das Mediennutzungsverhalten der Altersgruppe der 14 bis 29 jährigen verändert hat. Viele glauben und schreiben diesbezüglich, dass diese Altersgruppe kaum noch die klassischen Medien nutzt und vor allem Angebote aus dem Internet mobil nutzt. Die in der Studie Massenkommunikation über die Jahre hinweg erhobenen Daten können dies jedoch so nicht bestätigen. Weiterlesen

Aktuelle Daten zum Filmstandort Mitteldeutschland

Studierende der Universität Halle-Wittenberg (Roman Ahrens, Josefin Freygang, Liesa Krüger, Richard Minkus, Mathias Schönknecht, Steffi Schültzke, Sarah Wahnelt) haben im Rahmen eines Bachelor-Seminars den „Filmstandort Mitteldeutschland“ untersucht. Diesen betrachteten sie aus der Perspektiven: Drehort, filmkultureller Standort und Filmwirtschaftsstandort. Weiterlesen

Medienverlage und Lobbyorganisationen als Kooperationspartner

In “Ausverkauf des Journalismus – Medienverlage und Lobbyorganisationen als Kooperationspartner” betrachtet Marvin Oppong eine strukturelle Entwicklung genauer, die bisher von Öffentlichkeit und Zivilgesellschaft relativ unbeachtet blieb. Der Autor beschreibt die zunehmenden Kooperationen von Zeitungsverlagen mit Lobbyorganisationen und analysiert sie unter… Weiterlesen

Onlinefilm.org

Zitat der Woche
"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)