Journalismus

Dokumentiert: Es gibt noch keinen „mobilen Journalismus“ in Deutschland

Im Jahre 2007 gab es die erste Befragung zu „mobilem Journalismus“. Nun folgte die zweite. Cornelia Wolf vom Lehrstuhl für Computervermittelte Kommunikation der Universität Passau stellte in Media Perspektiven (03/2014) ihre Ergebnisse vor, deren Fazit ich hier in Ausschnitten dokumentiere:

 

„Es herrscht eine Diskrepanz zwischen einerseits der Relevanz, die mobilem Journalismus zugeschrieben wird, sowie den Hoffnungen, die mit mobilem Publizieren verbunden sind, und andererseits den geringen Ressourcen, die personell, zeitlich und finanziell in die Produktion der Angebote investiert werden. … Weiterlesen

Verfall journalistischer Sitten beim SWR

Verdi listet Vorgänge auf, aus denen man „einen viel tiefer gehenden Verfall guter journalistischer Sitten“ erkennen kann, berichtet die Stuttgarter Zeitung.

„So würden SWR-Hörfunkwellen mit vorab bestellten Hörer-O-Tönen Eigenwerbung betreiben, externe Fachleute würden als „SWR-Experten“ tituliert, SWR-Korrespondenten lieferten „Live-Reportagen“,… Weiterlesen

Dokumentiert: Die Grenzen der Diversifikation für Zeitungsverlage, wenn sie dem Journalismus gerecht werden wollen

„Aus Verlagen werden Medien- oder gleich Mischkonzerne, thematisiert wird das in den hauseigenen Presseprodukten jedoch kaum. Die Glaubwürdigkeit des Journalismus gerät in Gefahr. Eine Offenlegungspflicht aller Beteiligungen im Handels- und Dienstleistungssektor wäre als Basis wünschenswert, genauso wie Veröffentlichungs-Historien der Redakteure.… Weiterlesen

Onlinefilm.org

Zitat der Woche
"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)