Sehenswert: Die Macht der Zuschauer

Quotenmessung im TV. Eine Dokumentation von Frank Aischmann und Gregor Schreiber.

 

Ansehen auf 3Sat

 

Gerd Scobel fordert zudem, sich von der Quote zu verabschieden und lieber Public Value-Kriterien zu formulieren. „Diese Kriterien müssten mit den entsprechenden Gremien, vor allem aber mit dem Gesetzgeber und der Politik klar vereinbart werden. Der Vorteil wäre, dass die Sendungen nach diesen Public Value-Kriterien konzipiert und beurteilt würden – und nicht mehr aufgrund von Quotenmessungen, deren Genauigkeit bei vielen Sendern im Messfehlerbereich liegt.“

 

Zudem verweist er auf ein Problem des Mediums Fernsehen und die sich daraus ergebenden Anforderungen: „Mein Credo war und ist, dass Fernseher flach, also zweidimensional sind. Die Welt ist also – zumindest im Fernsehen – immer noch eine Scheibe. Deshalb besteht für mich die wahre Kunst im Fernsehen darin, die tatsächliche Komplexität der Welt so einzufangen, dass man es einerseits im Fernsehen mit der richtigen Welt zu tun bekommt, andererseits aber zugleich klar macht, dass das, was man dort sieht, eben nur ein weniger komplexes Modell oder Bild der Welt ist und nicht die ganze Welt in ihrer Komplexität.“

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"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
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