Medienkalender

Mai
2
Di
FMX 2017 @ Haus der Wirtschaft
Mai 2 – Mai 5 ganztägig

Die FMX, Conference on Animation, Effects, Games and Transmedia ist Europas einflussreichste Konferenz für digitales Entertainment, die ein Fachpublikum aus den Bereichen Kunst, Technik und Business zusammenbringt. Jedes Jahr diskutieren Künstler, Wissenschaftler, Produzenten und Branchenexperten aus aller Welt gemeinsam und branchenübergreifend aktuelle Produktionsfragen, spannende Technologien und neue Distributions- und Finanzierungsmodelle. Im Conference-Teil gewähren hochkarätige Speaker in Präsentationen und Workshops spannende Einblicke, auf dem belebten Marketplace demonstrieren Hardware- und Software-Anbieter ihre Produkte sowie neueste Innovationen aus Forschung & Entwicklung, im Recruiting Hub halten Top-Firmen Ausschau nach kreativen Talenten und auf dem School Campus zeigen internationale Hochschulen ihre besten Projekte.

 

Die FMX wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, der MFG Filmförderung Baden-Württemberg und der Stadt Stuttgart unterstützt, und findet in Kooperation mit der Visual Effects Society, ACM Siggraph, Eurographics und dem World Building Institute statt. Die FMX ist ein Event der Filmakademie Baden-Württember, das vom Institut für Animation, Visual Effects und digitale Postproduktion organisiert wird. Gemeinsam mit dem Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart (ITFS) veranstaltet die FMX den Animation Production Day (APD), der sich an ein Fachpublikum richtet. 

 

Weitere Informationen

Mai
4
Do
Rechtspopulismus in Deutschland: Politische und zivilgesellschaftliche Antworten @ Heinrich-Böll-Stiftung
Mai 4 um 09:30 – 17:30

Rechtspopulismus zwischen Dämonisierung und Verharmlosung – Zur Anatomie einer neuen „APO von Rechts“

Mai
11
Do
63. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen
Mai 11 – Mai 16 ganztägig

In ihrem Themenprogramm „Soziale Medien vor dem Internet, 1960-1990“, kuratiert von Tilman Baumgärtel, werfen die Kurzfilmtage einen Blick auf vor-digitale Formen von Medienarbeit aller für alle und fragen, ob sich die aktuelle Entwicklung schon in frühen Medien-Experimenten andeutete. Den Konsumenten von Medien zum Produzenten von Medien zu machen, war ein Traum linker Medientheoretiker. Man hoffte auf eine Medienzukunft, in der die Macht der Verlage und Sender gebrochen wäre. Die Kurzfilmtage zeigen teils wenig bekannte Formen alternativer Medienarbeit vor der Web-Vernetzung. 11. bis 16. Mai Oberhausen. (mehr)

 

Öffentlich-rechtliche Medien im (digitalen) Wandel @ HEINRICH-BÖLL-STIFTUNG - BUNDESSTIFTUNG BERLIN
Mai 11 um 14:00 – 21:00
Daseinsvorsorge für eine liberale Öffentlichkeit

Wir müssten sie heute erfinden, wenn es sie nicht schon gäbe: Die öffentlich-rechtlichen Medien. Ihr Auftrag: Vielfältige und sachkundige, öffentlich zugängliche Informationen zu gewährleisten, die sachliche Debatten ermöglichen. Damit sind die Öffentlich-Rechtlichen auch heute Teil der Daseinsvorsorge für eine demokratische Gesellschaft und ihre Politik. Das Vertrauen in ihre Qualität und Unabhängigkeit ist anhaltend hoch und auch im europäischen Vergleich fällt auf, welches Gut wir damit haben.

Wie müssen sich die öffentlich-rechtlichen Medien zukunftstauglich aufstellen?

Die Herausforderungen sind vielfältig: Wie legitimieren sich die finanziellen Beiträge des einzelnen Bürgers, wie sind die Gremien gesellschaftlich verankert, wie wird ein hoher Qualitätsstandard gesichert? Wie umgehen mit der Verschiebung medialer Kommunikation ins Internet mitsamt seinen „Echoräumen“ und emotionaler Aufladung? Wie wird Vertrauen auch in Zukunft gestärkt und welche Medienpolitik ist dafür erforderlich?

Öffentlich-rechtliche Medien im (digitalen) Wandel @ Heinrich-Böll-Stiftung
Mai 11 um 14:00 – 21:00
Daseinsvorsorge für eine liberale Öffentlichkeit

Wir müssten sie heute erfinden, wenn es sie nicht schon gäbe: Die öffentlich-rechtlichen Medien. Ihr Auftrag: Vielfältige und sachkundige, öffentlich zugängliche Informationen zu gewährleisten, die sachliche Debatten ermöglichen. Damit sind die Öffentlich-Rechtlichen auch heute Teil der Daseinsvorsorge für eine demokratische Gesellschaft und ihre Politik. Das Vertrauen in ihre Qualität und Unabhängigkeit ist anhaltend hoch, und auch im europäischen Vergleich fällt auf, welches Gut wir damit haben.

Zugleich stehen die öffentlich-rechtlichen Medien vor vielfältigen Herausforderungen.
Wie wird ein hoher Qualitätsstandard auch künftig gesichert? Wie gut sind die kontrollierenden Medienräte gesellschaftlich verankert? Ist die Beitragsfinanzierung überzeugend legitimiert? Und wie umgehen mit der Verschiebung medialer Kommunikation ins Internet – mitsamt seinen „Echoräumen“ und emotionaler Aufladung?

 

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Zitat der Woche
Wer von der Herrschaft der politischen Korrektheit spricht, hat noch eine Vorstellung von einer klar strukturierten bürgerlichen Öffentlichkeit, in der einige wenige über den Zugang zu den kommunikativen Kanälen entscheiden. Wie abwegig diese Vorstellung mittlerweile ist, zeigt nicht zuletzt die Debatte über das nicht gerade souveräne Verhalten der Tagesschau-Redaktion.   Harry Nutt, Berliner Zeitung, 08.12.2016, Weiterlesen 
Out of Space
Es ist sei unerfindlich, in welchem Maße sich Journalisten willig als Herolde des Netflix-Imperiums gebärden. So meldete „Berliner Zeitung“ in ihrem Web-Kulturteil „Das sind unsere liebsten Netflix-Serien“. Serien-Rankings sind zwar weiterhin Unsinn, aber en vogue und hinnehmbar.  Hinweis: Die Serien sind derzeit auch bei anderen Anbietern zu haben.   Weiterlesen