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Zitat der Woche

 

 

 

Bei Helmut Kohl ging es am Ende nicht um 110 Euro für ein Kindermädchen im Hotel, sondern um eine die Republik erschütternde mafiöse Korruptionsstruktur. Der Dicke zahlte 300.000 Mark und die Justiz beließ es dabei, die Sache niemals aufzuklären. Mir ekelt vor Staatsanwälten im Auftrag der Bild-Zeitung, und vor den Zeitungen als Staatsanwälten auch. Wulffs Rücktrittsgrund ist „Peinlichkeit im Amt“, wie immer das juristische Verfahren ausgeht. Und offenbar ist uns ein schiefgegangener Musterschüler peinlicher als ein Bimbestitan.

 

Friedrich Küppersbusch, taz, 15.04.2013

 

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Out of Space

 

 

 

 

Im beschaulichen Berliner Stadtteil Reinickendorf erscheint seit 1999 „Die Dorfzeitung“. Jeden Monat liegt ein Exemplar davon in 30 000 Briefkästen. Der Inhalt ist von bescheidener Qualität, vor Anzeigen kann sich Annemarie Harms, Gründerin und Herausgeberin der Zeitung dennoch nicht retten. Der Allgemeinen Frankfurter Sonntagszeitung hat sie ihr Erfolgsrezept verraten: „Am wichtigsten ist, dass wir kein Niveau haben“.

Jürgen Amendt, Neues Deutschland, 15.04.2013

 

 

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25. Mai 2013

Talkshows: ARD-Intendanten erwägen Beckmann-Absetzung http://t.co/Dfrwwo7on6 via @SPIEGELONLINE

25. Mai 2013

Deutscher Fußball hat Niveau gewonnen, Berichterstattung bei #ARD und #ZDF hinkt hinterher: Gibt es keinen Nachwuchs? http://t.co/2Sra2BK3hD

25. Mai 2013

#ARD und #ZDF wollen Transparenz, doch nicht übers Geld für Moderatoren oder Sport reden http://t.co/InXeCP78bT via @FRonline

25. Mai 2013

Der große Fernsehblog-Test: Wie werd ich Medienwächter? http://t.co/nFuDHD82rm

25. Mai 2013

Video-on-Demand-Plattform Netflix produziert eigene Serien. http://t.co/HzhQ4iMsRY

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Medien-Kalender

Veranstaltung 

Titel:
„Noch mehr Geld für Pleite-Griechen?“ – oder: Wie kann eine europäische Öffentlichkeit entstehen?
Wann:
18.09.2012
Wo:
Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund - Berlin
Kategorie:
Podiumsdiskussion

Beschreibung

MainzerMedienDisput: „Auch der normale, der angeblich objektive und seriöse Journalismus wirkt seit Monaten wie gleichgeschaltet. Oft sind es die scheinbar unverfänglichen Nebensätze, in denen sich der nationale Meinungsschulterschluss am ostentativsten äußert, dieser Chauvinismus, der Europa einer Zerreißprobe aussetzt.“ Mit diesem Paukenschlag bilanzierte Robert Misk in der taz (3.7.12) seine Medienkritik:„Kollegen, ihr habt versagt!“ Die Vorwürfe klingen fundamental: simple Vorurteile nachbeten, fehlender Sachverstand, aufreizende Propagandafloskeln, garniert mit berufsmäßiger Aufgeblasenheit im Schutz der Meute. Stimmt diese Generalabrechnung – oder hat sich die Europa-Berichterstattung – vom Krisen-Zyklus getrieben, verbessert, vertieft und im besten Sinne normalisiert? Kann Europa zusammenwachsen, wenn es (noch) keine eigene „Europäische Öffentlichkeit“ gibt? Oder gelten für Journalisten die gleichen Ohnmachtsgefühle, Wissenslücken und institutionellen Überforderungen wie für Politiker?

Es diskutieren:

Peter Ehrlich, Financial Times Deutschland, Brüssel (zuvor Berlin)

Dr. Claudia K. Huber, Autorin, Berlin*

Rolf-Dieter Krause, ARD, Brüssel (zuvor Bonn)

Martin Romanczyk, dpa, Berlin (zuvor Brüssel)

Hans-Martin Tillack, stern, Berlin (zuvor Brüssel)

Moderation: Prof. Dr. Thomas Leif, SWR

Veranstaltungsort

Venue:
Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund
Straße:
In den Ministergärten 6
PLZ:
10117
Stadt:
Berlin

Beschreibung

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