Hinterfragt: Die beste Methode, das TV-Programm zu ändern

„Die beste Methode, das TV-Programm zu ändern, ist nicht, einem Moderator mittels einer wohlfeilen Petition zu bestätigen, dass er kontroverse Sendungen macht. Sondern nicht einzuschalten. Fernsehen ist das einzige Thema, bei dem man mit Wegschauen am meisten erreicht.“ So Klaus Raab auf taz.de (24.01.)

 

Doch was sollte sich da für die Sender ändern? Die Quoten werden weiter in der bisherigen Art und Weise erhoben. Wer nicht im GfK-Panel ist, hat auf die Quote keinen Einfluss. Und auch derjenige, der im Panel ist und kein Fernsehen sieht, hat darauf auch keinen Einfluss. Denn die 100 Prozent der Quote werden nur auf diejenigen verteilt, die gerade sehen. Zudem wurde schon vom Bundesverfassungsgericht festgestellt, dass man die Rundfunkgebühr auch dann zahlen muss, wenn man Radio und Fernsehen nicht nutzt.

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Zitat der Woche
"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)